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Tourismus der Länder

Mit dem Fahrrad unterwegs

Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor entlang der Donau ist seit Jahren der Radtourismus. Viele Routen führen direkt an der Donau entlang oder streifen sie zumindest. Dafür können verschiedene Touren bei den Anbietern im In- und Ausland gebucht werden, die vielfach sogar den Gepäcktransport beinhalten. Auf der Site der Deutschen Zentrale für Tourismus werden viele Informationen angeboten. www.germany.travel.de Wer jedoch abseits dieser bekannten Strecken mit dem Fahrrad unterwegs sein will, dem sei ein Blick auf die Touren entlang des Oberrheins in Baden-Württemberg und den angrenzenden Ländern empfohlen. www.oberrhein-radweg.de













Donaueschingen: Landesweit unter den zehn Besten

Mit zufrieden stellendem Ergebnis schneidet die Tourist-Information bei der zum 7. Mal durchgeführten Mystery-Studie "Abenteuer Unterkunftsuche" ab. Zusammen wurden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz 5.000 Tourismusorte und Destinationen auf den Prüfstand gestellt. Aller erhielten eine Buchungsanfrage per Email die es nicht nur schnell, sondern auch serviceorientiert, also freundlich und hilfreich, zu beantworten galt. Von 2067 in Deutschland getesteten Orten, die sich insgesamt auf 75 Ränge verteilen, belegte Donaueschingen bundesweit Platz 21. Von 208 getesteten Orten in Baden Württemberg, die sich in der Bewertung auf 37 Ränge verteilen, belegte Donaueschingen den achten Platz.

Das Qualitätsmanagement und damit verbunden auch die Servicequalität, werden in der Tourist-Information sehr ernst genommen. So wurde vor drei Jahren auch ein geregeltes Beschwerdemanagement eingeführt. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass man in Donaueschingen auf dem richtigen Weg ist. Ziel ist es nun das positive Ergebnis weiter auszubauen.

"Mystery Check 2010 - Abenteuer Unterkunftssuche" ist eine seit 2004 in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführte Feldstudie. Sie hat das Ziel, die Unterschiede der Antworten bei E-Mail-Anfragen in den drei Ländern transparent zu machen.













ITB Berlin, 12.03.2011

Ungarn: Trotz Tourismus-Boom sind umfangreiche Investitionen geplant

2010 kamen 4,8 Prozent mehr internationale Gäste nach Ungarn als im Vorjahr. Das sei ein überdurchschnittlicher Anstieg im Vergleich mit der Wachstumsrate des Tourismus nach Mittel und Osteuropa von 4,2 Prozent, so Kristóf Sztojanovits, Deutschland-Direk­tor des Ungarischen Tourismusamts. Sein Fazit: "Der Ungarn-Tourismus boomt." Die kommerziellen Unterkünfte erzielten 2010 Bruttoeinnahmen in Höhe von 234,3 Millionen Forint (rund 864 Mio. EUR) und damit vier Prozent mehr als 2009.

Der wichtigste Quellmarkt im internationalen Tourismus ist Deutschland. Von hier reisten 515.000 Gäste nach Ungarn, das entspricht einem Marktanteil von 15,2 Prozent. Allerdings sank die Zahl der Ankünfte gegenüber 2009 um rund 5.000. Dafür wurden zum Ende des Jahres wieder positive Tendenzen vermerkt: Seit September 2010 steigt die Zahl der Ankünfte stetig an, im Dezember lag sie um 9,2 Prozent über dem Vorjah­resmonat.

"Im Gesundheitstourismus spielt Ungarn bereits heute eine führende Rolle in Europa", sagte Kristóf Sztojanovits. Auch hier ist der wichtigste Quellmarkt Deutschland. Vor allem Wellness-Hotels verzeichnen einen wahren Boom: Hier stiegen die internationalen Übernachtungen 2010 um knapp 43 Prozent an. Auch gehobene Hotels verzeichnen überproportionale Zuwächse: Vier-Sterne-Hotels weisen ein überproportionales Plus von 16,8 Prozent auf, Fünf-Sterne-Hotels immerhin noch von 9,2 Prozent.

Mit der am 15. Januar erfolgten Verabschiedung des neuen Wirtschaftsprogramms, des sogenannten "Széchenyi-Plans", gehen umfangreiche Förderungen im Tourismus-Sektor einher. Dazu gehören Infrastrukturprojekte, Schulungen und die Förderung von Investi­tionen in- und ausländischer Investoren. Geplant ist außerdem, die touristische Attrakti­vität der Donauregion zu erhöhen. "Das Potenzial ist lange nicht erschöpft", so Sztojanovits. Als so genannte "Donaustrategie" wurde vom Europäischen Rat die Ver­besserung der Infrastruktur der Anrainerstaaten beschlossen. In diesem Rahmen soll auch eine gemeinsame touristische Vermarktung der Donauregion gefördert werden. Der 3.000 Kilometer lange Strom verbindet den Schwarzwald mit dem Schwarzen Meer und fließt durch 14 Staaten, davon sind acht Mitglieder der EU.